Im Lied ¨Es ist still auf dem Rastplatz Krachhausen¨ besingt Gisbert zu Knyphausen die Hoffnung, durch Unterwegssein dem Alltag mit all seinen Bedrohungen entfliehen zu können. Diese macht er in der Überforderung des einzelnen in einer komplexen und streng regulierten Lebensweise aus. So ist ¨in diesem Kopf [...] kein Platz mehr¨ für die endlose Masse an Wissen, welches das Bildungsbürgertum über den Lauf der Jahrhunderte angesammelt hat, oder er hat schlicht Angst vor der Unausweichlichkeit der nächsten Telephonrechnung. Erst in der Bewegung, im ziellosen Roadtrip findet er Entspannung: ¨meine kleinen Teufel stehen still¨. (more…)
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