Der Bandname dürfte einem Knoten in der Zunge bescheren, doch das Konzept der Band aus Fribourg ist einfach. Zwei Gitarren, Drums, fertig. Die Stimmungen, die sie damit erzeugen sind erstaunlich und komplex. Mal verzwackt wie Postrock, mal treibend wie Stoner, mal konstruiert wie Math. Wobei sich der trockene Sand aus der Wüste Nevadas, das Homeland der Stoner, bei Hubeskyla bisweilen in Treibsand verwandelt und einem hinabziehen möchte in einen Strudel aus Noise, dessen unteres Ende noch nicht absehbar ist. Und das blöde ist, man möchte es gar nicht unbedingt kennen. Hubeskyla aber rotzen unbeirrt drauflos, als habe es nie so was wie eingängige Melodien gegeben – und dafür gebührt ihnen höchster Respekt. Fuzzig und dicht. Und kraftvoll ist das neue Album in jeder Sekunde.
Der Zungenbrecher-Name ist übrigens eine Wortschöpfung aus den Bandnamen Husky und Bela, in denen Lionel Gaillard und Mathias Bieri zuvor spielten. Fabrice Seydoux ergänzte das Trio daraufhin. ds
